Wald, Strand u.a.m

Sankt Helene liegt im Badeort Tisvildeleje. Westlich von Tisvildeleje - entlang dem fünftgrößten Wald Dänemarks, dem Tisvilde Hegn, - erstreckt sich ein kilometerlanger, weißer und kinderfreundlicher Sandstrand am sauberen Meer, bei Dünen und Wald. Hier ist die Natur sehr sauber, offen und unberührt.

Die blaue Flagge ist ein Zeichen dafür, dass sowohl das Strandgebiet als auch das Wasser an unseren Stränden sauber sind. An zwei Stränden wurde die Gemeinde Gribskov von dem Friluftsrådet (Freiluft- und Naturrat) die blaue Flagge zugeteilt. Seit 1988 wiegt die blaue Flagge am Strand von Tisvildeleje. Dass hier von den attraktivsten Stränden der Kattegat-Küste die Rede ist, mit Sandstrand, sauberem Wasser und Rettungsdienst, wird durch diese Flagge noch weiter betont.

Die Quelle "Helene Kilde"

In unmittelbarer Nähe von Sankt Helene liegt der Strand bei Helenekilde. Helene Kilde ist eine der berühmtesten Quellen Dänemarks. Früher erzählte man sich, dass Kranke, die nicht auf andere Weise geheilt werden konnten, am Abend des 23. Juni, dem Johannisabend, die Quelle aufsuchen sollten. Sie sollten so viel Wasser schöpfen, wie sie in der kommenden Nacht zu trinken vermochten und sich dann an das Grab der Helene begeben. Sie sollten sich auf das Grab legen und dort das heilige und heilende Wasser trinken. Nach Sonnenaufgang wären sie von ihrer Krankheit geheilt.

Sandflugtsmonumentet

In den Jahrhunderten bis 1730 entwickelte sich das Gebiet, das heute Tisvilde Hegn heißt, zu einer Sandwüste. In den darauffolgenden Jahren wurde das fortschreitende Sandtreiben durch das mühselige Bepflanzen des Gebiets eingedämmt. Das Monument auf einem Hügel am Ende der Allee in Tibirke wurde 1788 zum Andenken an diesen Einsatz errichtet.

Arresø Glashytte

Innerhalb 2-3 km ab Sankt Helene findet Ihr 2 Glasbläsereien und habt Ihr Lust eine richtige Glasbläserei zu erleben, dann empfehlen wir Arresø Glashytte på Nyvej 18 i Tisvildeleje oder LaMa Glas. Bei beide könnt Ihr die Arbeit zusehen und die vielen wunderschönen Glasarbeiten bewundern.

Die vorzeitliche Straße

Im Moor ”Ellemosen” unterhalb der Hügellandschaft Tibirke Bakker fand man in den 1940ern eine 150 m lange und etwa 4.800 Jahre alte mit Pfosten abgestützte Brücke sowie eine gepflasterte Straße, deren Bau bis in die Eisenzeit zurückgeht. Die dünnen Brückenpfosten aus Hasel trugen vermutlich eine mit Reismatten ”gepflasterte” Straße, die über das Moor führte. Gummistiefel sind hier empfehlenswert! In Sankt Helene sind Informationsblätter über Ellemosen vorhanden. Erfahren Sie mehr beim Dänischen Generaldirektorat für Forst und Natur.

Tibirke Bakker

Dieses naturbelassene Gebiet wurde schon geschützt, bevor das Wort Naturschutz überhaupt erfunden war. Die vom Sandtreiben geformten Hügel sind mit Waldkiefer, Wacholder und Heidekraut bewachsen und sind ein beliebtes Ausflugsziel - sowohl für die örtliche Bevölkerung als auch für Touristen. Vom Aussichtspunkt “Udsigten” können Sie den See Arresø, einen Streifen des Wassers vom Roskilder Fjord sowie den Wald Gribskov sehen.

Der Wald "Troldeskoven"

Troldeskoven gehört zum westlichen Teil des Waldes Tisvilde Hegn, der sich von Tisvildeleje entlang der Küste zur Asserbo Plantage erstreckt. Troldeskoven besteht aus 100-180 Jahre alten Waldkiefern, die wegen Krankheit merkwürdigen Formen angenommen haben. Die Kiefer werden bestimmt die Phantasie der Kinder anregen! Eine Karte über "Troldeskoven" ist an unserer Rezeption vorhanden. 45 Min. zu Fuß und 20 Min. mit dem Fahrrad.

Angeln

Bringen Sie Ihre eigene Angel oder mieten Sie eine in Sankt Helenes Naturschule. Alle Angler müssen ferner im Besitz eines Angelscheins sein. Ein Tagesschein kostet DKK 25,-, ein Monatsschein DKK 75,- und ein Jahresschein DKK 100,-. Angelscheine sowie eine Karte mit Ortsangaben und Beschreibungen erhalten Sie über das Internet und wir werden in der Rezeption natürlich damit behilflich sein. Der nächstliegende Put and Take See ist ca. 25 km von Sankt Helene entfernt.

Mühlen

Ramløse Mølle
Møllelodden 4, Ramløse,Tel. +45 48 30 16 31

Seit 1882 steht an Møllelodden eine Mühle; die heute zu bewundernde holländische Mühle stammt jedoch aus dem Jahre 1908. Der Betrieb wurde zwar 1937 eingestellt, die Mühle wurde jedoch erhalten und 1979 vom Museum der Gemeinde Helsinge aufgekauft. An einer Reihe von Sonntagen erwacht die Mühle nun zu neuem Leben, denn Müller und Müllergesellen malen in der für Besucher offenen Mühle Mehl. Gäste können Kaffee und Mühlenbrötchen genießen.

Pibe Mølle
Høbjergvej, Høbjerg, Tel. +45 48 30 16 31

Pibe Mølle ist eine alte Bockmühle aus dem Jahre 1789. Eine Bockmühle wird von Hand gegen den Wind in Position gedreht und ist der älteste Windmühlentyp des Landes. Naturschön liegt sie an ihrem ursprünglichen Platz in einer idyllischen Kulturlandschaft südlich der kleinen Ortschaft Høbjerg. Bis 1921 war sie als Windmühle in Betrieb; dann übernahm das Nationalmuseum die Mühle. Heute ist das Museum der Gemeinde Helsinge für den Betrieb verantwortlich, und jeden Sommer arbeitet die örtliche Müllerzunft an einer Reihe von Sonntagen in der Mühle.

Örtliche Museen

In der Laugø Schmiede dreht sich alles um das traditionelle Beschlagen von Pferden. Jeweils mittwochs und donnerstags von 11.00 Uhr bis 12.00 Uhr und von 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr (vom 15/8 bis Woche 42 jedoch nur donnerstags) geben die beiden erfahrenen Schmiede Ernst und Hans Kostproben uralter Schmiedekunst: das Schmieden von Hufeisen.

Laugø Smedjes åbningstider:
15. juni-15. september: ons-tors kl. 11-12 og 13-16
Uge 42: ons-tors kl. 11-12 og 13-16
Udenfor sæsonen efter aftale på tlf. 48 30 16 31

Kongensgave - Helsinge Stadtmuseum

Østergade 55, 3200 Helsinge
Kongensgave ist eine vom Matador J. J. Rundin im Jahre 1849 gebaute herrschaftliche Wohnung im östlichen Teil von Helsinge. Die Aufführung erfolgte nachdem der gleichnamige Hof niedergebrannt war. Die Wohnung stand unabhängig vom wiederaufgebauten Hof und wurde in vielen Jahren vom Amtsrichter bewohnt. Der Hof Kongenshave wurde inzwischen niedergerissen während das erwähnte Hauptgebäude heute unter Denkmalschutz steht. Im Herbst 1999 kaufte die Gemeinde Helsinge das Gebäude und hat es inzwischen als Stadtmuseum eingerichtet.

Åbningstider
1. januar - 31. maj:
Onsdag til fredag 13 - 16, lørdag 10-14

1. juni - 31. august:
Tirsdag til lørdag 13-16

1. sept. - 20. dec.:
Onsdag til fredag 13-16, lørdag 10-14

Efterårsferien:
Åbent alle hverdage 13-16, lørdag 13-16

NB: Lukket 1. maj, Grundlovsdag og alle helligdage

Entre. Børn og unge under 18 år gratis.

Holbo Herreds kulturgeschichtliche Zentren (HHKC)

www.holbo.dk
HHKC ist eine selbständige Stiftung und ein staatlich anerkanntes Museum, die elf kulturgeschichtliche Museen und zwei ortsgeschichtliche Archive führt und die ferner im Bereich der Archäologie in den Gemeinden Gribskov tätig ist. Außer der generellen kultur- und ortsgeschichtlichen Themen hat sie sich auf Angeln und Müllerei spezializiert.

Geschichtliche Sehenswürdigkeiten

Die Schloßruine Asserbo
Das Schloß wurde im 12. Jahrhundert von Bischof Absalon für die Mönche des Kartäuserordens erbaut. Ca. im Jahr 1560 übernahm die Krone das Schloß, das in den darauffolgenden Jahrhunderten leider versandete. Erst 1849 wurden die Arbeiten zur Freilegung des Schlosses von König Frederik VII eingeleitet - diese Arbeit wurde 1972 vom Nationalmuseum beendet. Die Ruine gibt Ihnen einen guten Eindruck des ursprünglichen Schlosses.

Kirchen

Die sieben Kirchen der Gemeinde Helsinge wurden von 12. bis ca. 16. Jahrhundert errichtet und ihre vielen Anbauten und Restaurierungen erzählen einen wichtigen Teil der Geschichte Dänemarks.

Künstler in der Gemeinde

Viele Künstler und Persönlichkeiten haben sich im Laufe der Zeit in dieser herrlichen Landschaft – Tisvilde, Tibirke – niedergelassen. Das Gebiet ist noch heute dafür bekannt, dass hier u.a. Künstler, Komponisten und Wissenschaftler das ganze Jahr über leben oder zumindest einen Teil des Jahres verbringen.

Die Gegend ist sprichwörtlich – das belegen zahlreiche Quellen – für ihre Ruhe, ihr Licht und die blühende Natur bekannt. Zu den größten Künstlern gehört der Maler Julius Paulsen. Bereits 1884 nannte er Tisvilde eine Inspirationsquelle für die Landschaftskunst, aber erst im Jahre 1918 bezog er sein eigenes Haus in Tibirke Lunde.

Ein anderer großer Maler, der eine Zeitlang in Tisvilde wohnte, war William Scharff. 1918 erwarb er Spaanekrogen in Tibirke Lunde. Andere bekannte Persönlichkeiten sind Jørgen Sonne, Maler (1801-1890), Niels Bohr, Physiker (1885-1962), Jakob Gade, Komponist (1879-1963) und Johs. V. Jensen, Schriftsteller (1873-1950).

Nordisches Bildhauersymposium

Im naturschönen Gebiet in der Nähe des Sandtreibendenkmals in Tisvilde erschufen zehn nordische Bildhauer im August des ”Kulturjahres 2000” zehn Granitskulpturen, die heute über die ganze Gemeinde verteilt sind. Die Künstler des Nordischen Bildhauersymposiums arbeiteten jeden Tag – in Wind und Wetter – an den imposanten Skulpturen.

Die Künstler wohnten in Sankt Helene.

 
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